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Donnerstag, 27. November 2014

Ofentürchen Nr 4: Mini-Stollen

Wie ihr ja schon wisst, liebe ich Hefekuchen! Ich finde sie einfach klasse, allein schon, weil man während der Kuchen geht alles erledigen kann, was sonst so liegen bleibt :D Und die weihnachlichste Variante von Hefekuchen ist Stollen! Das Rezept was ich euch heute vorstellen möchte habe ich in der "Meine Liebe" gefunden, einer Gratis-Zeitschrift von EDEKA.




Wie ihr Hefe richtig verhätschelst könnt ihr übrigens hier in einem älteren Beitrag nochmal nachlesen.

Für die Stollen braucht ihr:
200 ml Milch (lauwarm)
500 g Mehl
75 g Zucker
1 Würfel Hefe
50 g Pistazien
100 g Macadamia
50 g getrocknere Cranberrys
(im Original sind es getrocknete Kirschen)
1 Ei
1 Pck Vanillezucker
1 Prise Salz
100 g weiche Butter
150 g Puderzucker 
1 - 2 EL Zitronensaft

Als erstes gibt man das Mehl in eine große Schüssel, macht in der Mitte eine Mulde und gibt den Zucker und 5 EL der Milch in die Mulde. Den Hefewürfel zerbröselt man ein wenig und verrührt ihn in der Mulde mit der Milch. Dann lässt man den Vorteig 20 Minuten an einem warmen Ort (am besten im Backofen bei 50 °C) zugedeckt gehen. 

Nach den 20 Minuten gibt man das Ei, den Vanillezucker, Salz und die weiche Butter dazu und knetet das ganze kräftig durch. Jetzt muss der Teig 45 Minuten gehen, wieder zugedeckt und an einem warmen Ort. Die lange Zeit liegt daran, dass es sich um einen sogenannten schweren Hefeteig handelt, weil Ei und Butter darin sind. 

In der Zwischenzeit Cranberrys, Macadamia und Pistazien hacken. 2/3 davon kommen dann in den Teig, das restliche 1/3 für die Deko beiseite stellen. Alles nochmal durchkneten und 24 kleine Stollen formen. Ich habe dazu eine ca. Golfball große Teigmenge nehmen (so werden es insgesamt 24 Stollen), mit der Hand platt drücken und die Seiten einschlagen. Die klassische Stollenform soll ja das in Tücher eingeschlagene Jesus-Kind darstellen, also gut einwickeln ;) Dann muss der Teig ein letztes mal für 15 Minuten gehen und dann bei 175 °C für 15 - 20 Minuten backen.

Wenn die Stollen abgekühlt sind, den Puderzucker mit dem Zitronensaft verrühren und den Guss auf die Stollen streichen (am besten mit einem Löffel). Dann mit der restlichen Nuss-Frucht-Mischung bestreuen und genießen, oder in einer Dose aufbewahren.

Auch ein tolles Hefe-Rezept was super zur Weihnachtszeit passt, ist der Zimt-Hefe-Gugelhupf.

Montag, 18. August 2014

Disney-Rezepte Part 1: Beignets aus Küss den Frosch



Ich habe eine RIIIESIG großes Kind in mir und dieses Kind steht unheimlich auf Disney! Alleine schon deshalb wird mein Geburtstag dieses Jahr eine Disney-Motto-Party. Und nur ein wenig dekorieren ist langweilig, bei mir muss auch das Essen zum Motto passen. Und deshalb suche ich gerade in Disney-Filmen nach Anregungen (wie z.B. Spaghetti mit Fleischbällchen in "Susi und Strolch").

Und als ich neulich "Küss den Frosch" geguckt habe, habe ich diese leckeren Beignets entdeckt! "Männermordende Beignets" - genau das Richtige für mich ... wo es mit Männern gerade .. sagen wir mal nicht so gut bei mir läuft.


Ich und der Froschkönig ist eh so ein Thema für sich. Von meiner Mutter habe ich schon "zum Trost" meinen eigenen Froschkönig in Form eines Anhängers bekommen. Ein Freund riet mir dazu, nicht der kitschigen "Küss den Frosch"  Variante zu folgen, sondern es mal mit dem Grimmschen Original zu versuchen. Da wird der Frosch nämlich einfach gegen die Wand geworfen ... Hätte ich vielleicht wirklich mit dem einen oder
anderen Typen machen sollen.

Aber zurück zur kitschigen Disney-Version und den Beignets:
Beignets sind eine traditionelle New Orleanser Spezialität, meist zum Mardi Gras, der lokalen von Fasching, serviert. Und eben zur Zeit von Mardi Gras spielt auch "Küss den Frosch". 


Das Rezept habe ich bei brown eyed baker gefunden und ins Deutsche übersetzt und umgerechnet

Für die Beignets brauchst du:
ca. 1 kg Mehl
1 Päckchen Trockenhefe (7 g)
375 ml warmes Wasser
100 g Zucker
250 ml Kondensmilch
2 Eier, leicht verquirlt
1 TL Salz
50 g hartes Pflanzenfett
Öl zum Frittieren
Puderzucker zum Bestäuben

Etwas anders als im Originalrezept stehe ich ja total auf "Vorteig gehen lassen" bei Hefeteigen.
Dazu gibst du einfach 600 g Mehl in eine Schüssel und machst in die Mitte eine  Mulde. In die Mulde kommen 125 ml Wasser, 1 TL Zucker und die Hefe. Das ganze verrührst du vorsichtig und lässt es abgedeckt bei 50 °C im Backofen 30 Minuten gehen. Abdecken heißt einen Deckel locker auflegen oder ein feuchtes Geschirrtuch über die Schüssel legen.

In der Zwischenzeit erwärmst du die restlichen 250 ml Wasser ein wenig und schmilzt das Pflanzenfett darin.

Wenn der Vorteig fertig gegangen ist, knetest du das ganze mit einem Knethaken der Küchenmaschine durch. Dann gibst du den restlichen Zucker, die Kondensmilch, die Eier, Salz und die Wasser-Fett-Mischung sowie weitere 200 g Mehl dazu. Jetzt heißt es kneten und nach und nach Mehl hinzugeben, bis der Teig so geschmeidig ist, dass er sich vom Schüsselrand ablöst und einen Klumpen bildet (ich hoffe, das ist auf dem Bild einigermaßen erkennbar).

Und nun heißt es wieder ruhen und gehen lassen. Ich hab den Teig dazu auf 2 große Salatschüsseln aufgeteilt, da es echt verdammt viel Teig ist. Entweder du stellst das ganze an einen warmen Ort (zB auf die Heizung) ODER, weil die Beignets am besten ganz frisch frittiert schmecken und du so den Teig gut vorbereiten kannst, kannst du das ganze auch in den Kühlschrank stellen und bis zu 24 Stunden gehen lassen.

Wenn alles so weit gegangen ist und du bereit bist, die Beignets zu genießen kann es weitergehen:
Wenn der Teig noch zu klebrig zum ausrollen ist noch ein wenig Mehl zugeben und nochmal kneten. Eine freie Fläche mit Mehl bestreuen und den Teig auf eine Dicke von ca. 0,5 cm mit einem Nudelholz ausrollen. Daraus 6 x 6 cm Quadrate ausschneiden. Man kann aber auch zB Herzen oder andere Formen aus dem Teig ausstechen (siehe unten).

Öl in einem Topf erhitzen und die Teigquadrate darin in mehreren Portionen frittieren. Pro Seite braucht ein Teigling ca 2 bis 3 Minuten bis er goldbraun ist. Danach die Beignets auf einen Kuchenrost (mit drunter viiiiel Küchenpapier) geben und sofort mit Puderzucker bestreuen. Und am besten noch warm genießen.








In diesem Sinne *KNUTSCH* und passt auf, dass ihr nicht auch zum Frosch werdet

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Cut-outs:

Fotoshooting mit Hindernissen


Freitag, 29. November 2013

Opas Lieblingskuchen: Zimt-Hefe-Gugelhupf


Mein Opa :)
Wie schon im vorherigen Post zum Thema  Hefe-Knigge {klick} liebte mein Opa diesen Kuchen. Und potential zum Großeltern-Lieblingskuchen hat er auf jeden Fall! Der Zimt macht ihn zum perfekten Adventskaffee/-tee Gebäck (neben Plätzen). Die meisten Zutaten hat man zuhause oder kann sie gut lagern (zumindest wenn man Trockenhefe verwendet) und wie jeden Hefekuchen kann man ihn gut "nebenbei" backen.

DER TEIG
150 ml Milch
400 g Mehl
1 Packung Trockenhefe
3 Eier
1 EL Zucker
1 Prise Salz

Das ganze in einer großen Schüssel mischen und gut verkneten. Verwendet man anstatt der Trockenhefe lieber frische Hefe (1/2 Würfel) muss man diesen zuerst in der Milch auflösen. Hat man einen glatten Teig, wird das ganze zugedeckt und an einem warmen Ort zugedeckt gehen gelassen, mindestens 30 Minuten, bis der Teig sich ungefähr verdoppelt hat.



90 g Zucker
2 Eigelb
175 g weiche Butter

Zum Teig geben, gut durchkneten und wieder zugedeckt gehen lassen. Diesmal mindestens eine Stunde, der Teig sollte sich wieder ca. verdoppeln.


Nun mit 2 Esslöffel Teigbällchen abtrennen und jedes Bällchen in einer Mischung aus 100 g Zucker und 3 TL Zimt wälzen und in eine Gugelhupf (oder eine andere beliebige Form) geben. Ist der ganze Teig verarbeitet, den Teig in der Form erneut gehen lassen, für ca. 30 Minuten.



Dann ca. 25 g Butter in kleinen Schnitzelchen oben draufgeben und den Kuchen bei 180 °C Ober-/ Unterhitze für 55 Minuten backen. Mein Opa hat den Kuchen am liebsten noch lauwarm gegessen (aber Vorsicht, dadurch kann man Bauchschmerzen bekommen)





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